Willkommen Österreich: 247 neue BARS Kunden

Im Juni 2009 haben sich große Teile der Raiffeisengruppe in Österreich für die Lizenzierung des Bilanzanalysesystems BARS entschieden.

Insgesamt 247 Raiffeisenbanken, sowie die Raiffeisenlandesbanken der Bundesländer, Niederösterreich / Wien, Steiermark, Burgenland und Vorarlberg werden 2010 BARS nutzen, um ihre Jahresabschlüsse zu gliedern.

Mit einer Bilanzsumme von etwa. 250 Mrd. Euro und 2.263 Filialen bildet die Raiffeisengruppe Österreichs größte Bankgruppe des Landes. Eine dreistufige Organisationsstruktur ermöglicht es, für Kunden jeder Größenordnung ein umfassendes Angebot bereit zu stellen.

Die selbstständigen lokalen Raiffeisenbanken bedienen dabei hauptsächlich die Kunden in ihrer Region. Sie sind die Eigentümer der acht österreichischen Raiffeisenlandesbanken. Das Spitzeninstitut stellt die Raiffeisen Zentralbank dar, die zu den führenden Geschäfts- und Investmentbanken in Österreich zählt.

In einem umfangreichen Auswahlverfahren hat sich BARS gegenüber einer Vielzahl von Mitbewerbern durchsetzen können. Zu den wichtigsten Entscheidungskriterien der Raiffeisengruppe zählte dabei die Möglichkeit, Bilanzen in BARS mit einem minimalen Zeitaufwand erfassen und analysieren zu können. Kein Wunder, denn pro Jahr sollen 40.000 Jahresabschlüsse bearbeitet werden.

In verschiedenen Workshops wurden die Abläufe, die zukünftig in Wien, Graz und anderen Städten stattfinden werden, genauestens analysiert und der Bedienkomfort in BARS an einigen Stellen noch einmal auf „Durchsatz“ optimiert. So sind nun einige Funktionen, die bisher nur mit der Maus bedient werden konnten, über schneller zu erreichende Tastenkombinationen möglich. S&N hat sich an diesen Optimierungen finanziell beteiligt und im Gegenzug die Nutzungsrechte der Funktionen erworben. Wir werden sie spätestens im nächsten User Group Treffen den weiteren „BARS-Banken“ vorstellen.

Die BARS User Group war ein weiteres Kriterium, das den Ausschlag für die Entscheidung der Raiffeisengruppe gab. Am User Group Treffen, das im März in Paderborn stattfand, nahmen Mitarbeiter des Risikomanagement der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich / Wien teil und konnten sich davon überzeugen, dass BARS über eine beeindruckende Anzahl von Referenzkunden verfügt. Viel wichtiger war aber die Tatsache, dass das System unter Beteiligung dieser Referenzkunden ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Auch für unsere Neukunden aus Wien gab es auf dem Treffen eine Vielzahl interessanter Weiterentwicklungsprojekte, die für die folgenden Releases in Österreich mit Spannung verfolgt werden.

Ein ganz wesentlicher Aspekt für die Auswahl von BARS stellte die Möglichkeit dar, das bisher in Österreich verwendete, zweistufige Gliederungsschema, auf BARS übertragen zu können. Bei diesem Schema kann der Anwender zu allen wesentlichen Positionen auf Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz auf einfache Weise eine Vielzahl von Detailpositionen hinterlegen.

Eine erste Erweiterung, die sich bereits im Rahmen des Customizing herauskristallisierte, wird S&N ebenfalls kurzfristig integrieren:

In Österreich beginnt sich ein elektronischer Standard für die Übermittlung von Bilanzen an die Banken zu etablieren. Schon ab 2010 wird BARS in der Raiffeisengruppe dieses Format unterstützen und die Möglichkeit bieten, bei einer steigenden Zahl von Bilanzen auf die manuelle Erfassung verzichten zu können.

Ansprechpartner: Claus Hoffmann; choffmann@s-und-n.de