SAP for Banking

Seit Gründung der Firma „Systemanalyse und Programmentwicklung“ im Jahr 1972 hat SAP von R/1 über R/3 (CeBIT 1991) bis hin zum heutigen SAP ERP 6.0 kontinuierlich das Standardprodukt kundenorientiert weiterentwickelt.

Bis dato existieren mehr als 25 Branchenlösungen für Groß- und mittelständische Unternehmen z.B. aus der Fertigungsindustrie, der öffentlichen Verwaltung, der Energiewirtschaft sowie für Versicherungen und Banken. Nach Angabe von SAP setzen mehr als 550 Kreditinstitute in über 60 Ländern SAP for Banking bereits ein. Hierzu zählen die klassischen SAP Lösungen für das Rechnungswesen und der Personalwirtschaft (FI, CO, TR, PS, IM, HR,…) sowie der SAP Bank Analyzer und die SAP Core Banking Lösungen.

Core Banking mit SAP, hier hat die Postbank sicherlich seit 1999 Pionierarbeit geleistet - heute können viele Institute auf umfangreiche und ausgereifte Kernbankfunktionalität von SAP setzen. Diese umfasst u. a. Kunden- und Kontenverwaltung, Spar- und Kreditgeschäft sowie die Zahlungsverkehrsabwicklung. Die Postbank führte laut einer SAP-Customer-Story eine Konsolidierung und eine Prozessreduzierung von 140 Prozessen in der Kontoführung auf jetzt 30 durch und profitiert heute von der leistungsfähigen SAP-Plattform und den schlanken Prozessen.

Wie bereits in der Presse berichtet wurde, setzt auch die Deutsche Bank auf SAP Core Banking. Alle Institute profitieren vom internationalen SAP Standard Produkt, den standardisierten fachlichen Kern- und Sekundärprozessen und einer branchenspezifischen Weiterentwicklung. Die sich durch nationale Bedürfnisse ergebenden gesetzlichen Regelungen, die unterschiedlichen Begriffswelten und die individuellen Anforderungen der Institute gilt es im SAP Standard Produkt abzubilden, zu ergänzen bzw. von SAP im Standard Produkt aufzunehmen.

Herausforderung bei der Einführung von „SAP for Banking“

Für ein erfolgreiches SAP Projekt ist die Initialisierungsphase und die Projektorganisation von besonderer Bedeutung. Dies gilt natürlich für jedes Projekt, aber die Flexibilität in der fachlichen Konfigurierbarkeit des SAP Produkts und ggf. noch zu realisierender Produkterweiterungen erfordert die richtige Weichenstellung. Hier sind umfangreiche Kompetenzen der SAP Lösung und der Kundenprozesse incl. der Namenswelten unabdingbar. Unterschiedliche Interpretationen müssen vermieden werden, um Termin- und Budgettreue im Projekt zu gewährleisten.

Erfahrene SAP Fach- und Basisberater führen gemeinsam mit dem Kunden die Anforderungsanalyse durch, definieren die fachlichen Prozesse und erarbeiten das Customizing des SAP IT-Systems.

Dabei ist es wichtig, dass wenig individuelle Anpassungen durchgeführt werden und auf Modifikationen komplett verzichtet wird. Gerade Modifikationen erschweren einen späteren SAP Releaseupdate und reduzieren somit wesentliche Vorteile des Standardprodukts. Die kooperative Zusammenarbeit mit der SAP Produktentwicklung ist unverzichtbar.

SAP ADD-On Produkte und Lösungen erhalten durch eine SAP Zertifizierung das Gütesiegel für eine kompatible Nutzung der SAP Schnittstellen und eines störungsfreien Zusammenspiels mit dem SAP Core System. Die insTRA Produktfamilie der S&N AG hat diesen Zertifizierungsprozess erfolgreich absolviert.

Die Consultants der S&N AG besitzen umfangreiche Bank und SAP Erfahrung und unterstützen ihre Kunden in der fachlichen Prozessberatung, dem SAP Customizing und der individuellen Entwicklung. Dazu umfasst das Portfolio der S&N AG seit 1991 Technologien von IBM. Microsoft, Oracle, Open Source und SAP, hier insbesondere ABAP, Dynpro, Netweaver und Business Objekts.

Ansprechpartner: Horst Merschjohann; Turn on Javascript!