KM3 und JBoss Portal

Auf den Schultern von Riesen
Schon sehr früh in der Konzeptionsphase des KM3 entwarfen S&N und GEFA das Bild der zukünftigen GEFA-Software-Landschaft: geprägt von technisch homogenen, an fachlichen Themenschwerpunkten ausgerichteten Bausteinen. Maßgabe war der ausschließliche Einsatz offener Standards aus dem Java-Enterprise-Umfeld (JEE), vornehmlich der noch recht frische EJB3-Standard. Der JBoss Application Server besaß zu diesem Zeitpunkt eine stabile und unternehmensrobuste Implementierung. Außerdem sprachen die günstigen Unternehmenslizenzen sowie das Versprechen, Open-Source in einer verlässlichen Form anzubieten, für Red Hat / JBoss. Bei der GEFA sind seitdem mehrere JBoss Server auf Basis von Red Hat Linux im Einsatz.

Die Portal-Technologie ermöglicht uns, die Oberflächenkomponenten in einer wieder verwendbaren Form auszuliefern. Folgerichtig besteht die Web-Oberfläche des KM3 aus einer Mehrzahl von Portlets, die durch das hauseigene Palmyra-Framework in ein Zusammenspiel gebracht werden. Die Applikation entsteht im besten SOA-Sinne durch Komposition entlang öffentlicher Schnittstellen. Ein Releasewechsel ist so auch für einzelne Bausteine unabhängig von anderen möglich. Der QS- und Testaufwand reduziert sich entsprechend. Auf diesem Wege erreichen wir die Differenzierung verschiedener Kundenversionen des KM3: Durch Adaption einzelner Bausteine, während andere Bausteine vollständig bei allen Kunden unverändert im Einsatz sind.

Ansprechpartner: Armin Vogt; Turn on Javascript!