Hochschul-Kooperationen – Eine Investition in die Zukunft

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem permanenten Strukturwandel, dessen Ursprung sich aus den Megatrends der letzten Jahrzehnte ableiten lässt. Der Weg von der Industrie- über die Dienstleistungs- hin zur Wissensgesellschaft und die demografischen Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur sind wesentliche Einflussgrößen.

Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, sind in der Arbeitswelt entsprechende proaktive Maßnahmen zu treffen. Dabei gilt es, zwei grundsätzlichen Ansätzen zu folgen. Vor Eintritt in die Berufswelt ist eine fundierte Wissensbasis aufzubauen, um die oftmals komplexen und spezialisierten beruflichen Einsatzgebiete zu bewältigen.

Ist der Antritt einer Stelle erstmals geschafft, genügen das durch Schul- und Berufsbildung erlangte Wissen und die Fähigkeiten nicht, um den Ansprüchen unserer ständig im Wandel befindlichen Arbeitsbedingungen gerecht zu werden. Somit ist lebenslanges Lernen als logische Konsequenz unabdingbar. Diese beiden Aspekte der heutigen Wissensbildung sind im sozialen und wirtschaftlichen Kontext eng verzahnt.

 

HochschulkooperationsdreieckEs werden drei Formen des Lernens unterschieden:

  • Das formale Lernen findet in Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen statt und hat das Erlangen von anerkannten Abschlüssen und Qualifikationen als Zielsetzung.
  • Das nicht-formale Lernen findet außerhalb der Haupt-Bildungssysteme statt. Nicht der Erwerb eines formalen Abschlusses steht an erster Stelle, sondern das Erlangen von ergänzenden oder verfeinerten Fähigkeiten durch z.B. Kurse oder Teamarbeit, „Learning on the Job“ usw..
  • Das informelle Lernen ist Wissenserweiterung und eine natürliche Begleiterscheinung unseres täglichen Lebens. Wir lernen quasi automatisch durch Aufnahme von Erkenntnissen oder durch Erfahrungsaustausch. 

Die Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Bereichen der fachlichen und inhaltlichen Qualifikation sowie der sozialen Kompetenzen sind massiv gestiegen

Die S&N AG bildet seit 1994 junge Menschen erfolgreich aus und setzt damit den Auf- und Ausbau der Basisbildung konsequent fort. Das formale Lernen hört bei den überwiegend auf die IHK ausgerichteten Ausbildungsberufen wie z.B. dem Fachinformatiker jedoch nicht auf. Um den zusätzlichen Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern zu decken, müssen weitere Wege der Aus- und Weiterbildung beschritten werden. Neben der Fortsetzung des abschlussorientierten Lernens durch Studium oder spezielle Seminare, ist die Unterstützung des informellen Lernens von großer Bedeutung.

S&N pflegt seit vielen Jahren erfolgreiche Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen. Sie tragen mit ihren Angeboten dazu bei, die unterschiedlichen Ansätze und Formen der Wissensbildung zu ermöglichen.

Durch Praktika, in denen Studierende S&N bei der Bewältigung von Aufgaben unterstützen und kennen lernen, bekommen sie die Möglichkeit, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln. 

Eine weitaus integrierte Form der Zusammenarbeit stellen die dualen Studiengänge dar, die sich durch den Wechsel zwischen Theorie und Praxis auszeichnen. Typische Vertreter der Studienrichtungen sind z.B. Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsingenieurwesen. 

Aktuelle erfolgreiche Kooperationen:

Universität/Hochschule

Studiengänge

Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Paderborn

B.Sc. Wirtschaftsinformatik
B.A. Betriebswirtschaft

Universität Paderborn

B.Sc. Wirtschaftsinformatik

Fachhochschule Südwestfalen

B.A. Wirtschaft als paralleles Studium zur Fachinformatiker Ausbildung

Fachhochschule Münster

B.Sc. Wirtschaftsinformatik

Weitere Kooperationen an regionalen Standorten von S&N wie z.B. im Rhein-Main-Gebiet sind geplant.

In den angeführten Kooperationen werden sowohl fachgerechte Praxisphasen angeboten, das Erstellen der Bachelor Thesis ermöglicht sowie entsprechende Master Studiengänge gefördert.

Im Rahmen der Personalentwicklung, bietet S&N seinen Mitarbeitern auch die notwendigen Freiräume, sich parallel zur Arbeitswelt weiter zu qualifizieren, z.B. zum Master of Business Administration (MBA).

Diese Investition in das Personalmanagement lohnt sich, denn die demografische Entwicklung sagt klar erkennbar voraus:

  • Es stehen immer weniger Nachwuchskräfte (potentielle Auszubildende oder Studenten) zur Verfügung.
  • Gleichzeitig nimmt in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft der Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Fachkräften erheblich zu.

S&N sieht in einer Kooperation mit Hochschulen und der Ausweitung der Studien- und Ausbildungsangebote sehr gute Möglichkeiten, schon frühzeitig hochmotivierte und hochqualifizierte junge Menschen zu erkennen. Diese können dann z.B. im dualen Studium intensiv durch fachlich geeignete Praxisphasen und Stipendien gefördert werden. Nach den bisherigen Erfahrungen ergibt sich daraus ein hohes Potential bestens geeigneter Nachwuchskräfte.

Ansprechpartner: Uwe Bröker; Turn on Javascript! und Rüdiger Klein; Turn on Javascript!