Proaktives Application Management - Erhöhung der Verfügbarkeit und erweiterter Handlungsspielraum für den Betrieb

Proaktivität stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet ein initiatives Handeln, im Gegensatz zu einem abwartendem reaktiven Handeln. Mit dieser inneren Überzeugung konzeptionieren die Mitarbeiter der S&N AG Lösungen, die eine überdurchschnittliche Verfügbarkeit geschäftskritischer Applikationen ermöglichen.

Der effiziente und störungsfreie Betrieb ist eine fundamentale Voraussetzung insbesondere im Kundenberatungs- und Transaktionsgeschäft. Auch in spezialisierten Service Centern wird aufgrund der Zentralisierung eine nahezu 100%ige Verfügbarkeit der IT-Systeme benötigt, um eine bedarfsgerechte Einsatzsteuerung der Mitarbeiter zu gewährleisten. 

Die eingesetzten Lösungen z. B. aus dem Finanzierungsmanagement, dem Investmentmanagement, dem Vertrags- und Schadensmanagement oder dem Cashmanagement benötigen stets Zugriff auf die Kundenbeziehung und weitere zentrale Services. Sie bestehen aus einem Zusammenspiel von älteren Legacy-, Standard- und neuen Individual-Systemen. 

Die Mitarbeiter von S&N legen dabei Wert auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise der für die Anwendungen notwendigen Systemkomponenten und Ressourcen. Die Qualität und Verfügbarkeit einer Anwendung hängt für den Endbenutzer vom subjektiven Eindruck der Anwendungsnutzung ab. Auch wenn die Antwortzeiten jeder einzelnen Systemkomponente innerhalb der Toleranzen liegen, kann die Anwendungsnutzung unzumutbar sein. 

Nur eine Überwachung der End-To-End Verfügbarkeit der Anwendung und definierte, business-orientierte Service Level Agreements (SLAs) ermöglichen eine zielgerichtete Steuerung aller proaktiven und reaktiven Betriebsaktivitäten. S&N definiert dazu zusammen mit den Kunden technische und organisatorische „Key Performance Indikatoren“ KPIs, auf deren Basis eine überdurchschnittliche Verfügbarkeit sichergestellt werden kann.

S&N verfügt über einen großen Erfahrungsschatz und nutzt diesen bei der Konzeption von neuen Lösungen. So werden frühzeitig eine robuste Architektur vorgesehen und sogenannte „Black Boxen“ vermieden.

Mit einer definierten Methodik kann eine größtmögliche End-To-End Verfügbarkeit sichergestellt werden. Dies umfasst sowohl die organisatorischen, als auch die technischen Schnittstellen. Mit einer „Operating Checklist“ werden kritische Geschäftsprozesse, maximale Antwortzeiten, abhängige Ressourcen, notwendige Services und sämtliche Schwellwerte definiert. Insbesondere werden konkrete Service-Ausfallszenarien mit Workflow, Benachrichtigungswegen, klar definierten Prioritäten und Wiederherstellungszeiten im Vorfeld geregelt. Die in der Konzeptphase definierten Messpunkte und Messwerte werden vor Produktionseinführung auf der Testumgebung verifiziert und abgenommen.

Lösungen auch für schwierige Fälle

Es gibt auch Lösungen, die sich zunächst auf die Bereitstellung der fachlichen Funktionalität konzentriert haben. In diesem Fall ist die Konsequenz eine aufwendige Produktionseinführung. Technische Störungen können häufig nur sehr schwer identifiziert und beseitigt werden. Aus Risiko- und Betriebsgesichtspunkten sollten diese Lösungen nicht unmittelbar in Produktion gehen, doch häufig ist der fachliche Druck zu groß und im Projekt keine Zeit für Nachbesserungen. Das Testergebnis der fachlichen Funktionen bestimmt dann ausschließlich den Produktionstermin, es fehlt ein „Operating Quality Gate“. 

Für die Produktionseinführung solcher Lösungen bietet S&N im Rahmen eines Transition Managements ein Vorgehensmodell, welches eine schnelle Produktionseinführung und eine Reduzierung des Betriebsrisikos ermöglicht. Ziel dabei ist es, die Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren und eine proaktive Betriebsüberwachung unabhängig von einer Lösungsanpassung zu etablieren.

Das proaktive Application Management hat als Ziel die 100%ige Service Verfügbarkeit und handelt im Sinne einer frühzeitigen Erkennung von Störungen, einer zielgerichteten Benachrichtigung, einer unmittelbaren Wiederherstellung des Services und einer nachhaltigen Beseitigung im Problem-Fall.

Das proaktive Application Management ist Bestandteil des „Managed Application Lifecycle Services“ Angebot der S&N AG.

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