Nutzen von Business Process Management

Finanzdienstleister erbringen einen Großteil ihrer Unternehmensleistung in Geschäftsprozessen. Diese Prozesse laufen über Hierarchie-, Domänen- und Abteilungsgrenzen hinweg und sind aus Sicht der klassischen Organisation nur schwer zu handhaben. Gleichzeitig muss das Unternehmen mit wachsenden und vor allem auch wechselnden Anforderungen umgehen können. Daher setzt man vielfach auf ein explizites Prozessmanagement.

Typischerweise wird dabei eines der folgenden Ziele verfolgt:

  • Die Dokumentation von Prozessen, z.B. im Rahmen von Qualitätsmanagement + Zertifizierung
  • Die Optimierung von Prozessen durch Reorganisation der aufgenommenen Ist-Prozesse. Dies ist vielfach eine direkte Folge der Dokumentation, da vorhandene Schwächen von Abläufen offensichtlich werden
  • Die technische Unterstützung von Prozessen. Dabei wird in der Regel eine Process Engine für die Abwicklung des Workflows eingesetzt. Die Prozessmodellierung muss detaillierter und exakter erfolgen als es nur zu Dokumentationszwecken erforderlich ist.
  • Das laufende Management von Prozessen, durch Beobachtung, Bewertung und Adaption

Dabei sollte nicht vernachlässigt werden, dass die Optimierung oder Automatisierung von Prozessen eine anspruchsvolle Aufgabe ist, bei der klar sein muss, welches konkrete Ziel verfolgt werden soll.

Nutzen einer Prozessoptimierung

  • Reduzierung der Prozesskosten
  • Reduzierung der Prozessdurchlaufzeit
  • Verbesserung der Prozessqualität, z.B. zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit
  • Verbesserung der Prozesstransparenz, z.B. als Grundlage für ein Prozessmonitoring
  • Erhöhung der Prozessflexibilität, z.B. um schneller und günstiger auf neue Anforderungen zu reagieren

Ansprechpartner: Dr. Klaus Schröder; Turn on Javascript!